Gusen

Inhaltliche und kuratorische Gestaltung

Inhaltliche und kuratorische Gestaltung

Nach erfolgreichem Abschluss des internationalen Wettbewerbs zur architektonischen und landschaftsplanerischen Gestaltung der erweiterten KZ-Gedenkstätte Gusen startet mit Anfang 2026 der Prozess zur Erarbeitung eines kuratorischen Gesamtkonzepts für den künftigen Erinnerungsort.

Das Team der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, bestehend aus Mitarbeiter*innen der Bereiche Ausstellungen, Pädagogik und Sammlungen, wird diesen Prozess in Kooperation mit externen Expert*innen gestalten. In einem Auswahlverfahren wurde dafür eine Arbeitsgemeinschaft der beiden Büros trafo.k und section.a als Partner*innen gewonnen. Trafo.k arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich an Forschungs- und Vermittlungsprojekten an der Schnittstelle von Bildung und kritischer Wissensproduktion. Section.a ist ein Kurator*innenkollektiv, das für verschiedenste Auftragnehmer*innen maßgeschneiderte Ausstellungskonzepte entwickelt.

Der erste Workshop fand am 15. Jänner 2026 in Gusen statt. Ziel des Prozesses ist es, bis Ende 2026 ein integrales Konzept nach gedenkstättenpädagogischen Grundsätzen für die Gestaltung künftiger Ausstellungselemente und kuratorischer Interventionen am Erinnerungsort Gusen zu entwickeln. Darauf aufbauend erfolgt die weitere inhaltliche Erarbeitung sowie die Vergabe der Ausstellungsgestaltung.

Das Rahmenkonzept zur weiteren Entwicklung des Erinnerungsorts Gusen bildet die Grundlage für die kuratorische Gesamtkonzeption. Dieses Papier wurde im Sommer und Herbst 2025 von einer internen Arbeitsgruppe der KZ-Gedenkstätte Mauthausen unter Einbindung des Wissenschaftlichen Beirats entwickelt und definiert die Leitlinien, entlang derer der neue Erinnerungsort in den kommenden Jahren weiter gestaltet werden soll. Das Rahmenkonzept steht hier zum Download bereit.